Samstag, 9. Januar 2016

Rezension "Zerschunden"


Michael Tsokos - Zerschunden

Format: Broschiert
Verlag:Verlagsgruppe Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2015
Seiten: 432
Preis: 14,99 €

Klappentext:
Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.


Meine Meinung zum Buch:

Die ältere Dame, Irina Petrowa, wird nach dem einkaufen bis in ihre Wohnung in der Seniorenwohnanlage verfolgt und ermordet. Erwürgt und "beschriftet". Der Mörder greift allerdings nicht nur in Deutschland zu. Auch ältere Damen in England, Italien und Frankreich fallen ihm zum Opfer. Für Rechtsmediziner Abel beginnt eine Reise durch Europa. Auch für ihn hält der Fall einige Überraschungen bereit. Am Anfang war ich abgeschreckt von der hohen Kapitelanzahl. Prolog, 98 Kapitel, Epilog. Doch viele Kapitel sind sehr kurz, mit nur einer halben Seite. Die Kapitel spielen in unterschiedlichen Orten. Mal im BKA, dann in Paris, dann in London etc. Zudem gibt es Zeitsprünge, der Roman spielt nicht nur in der Gegenwart, sondern teilweise fünf bzw.13 Jahre zuvor.

Was mir gut gefallen hat war, dass sich das Buch zwar hauptsächlich um die Fälle der ermordeten Senioren dreht, aber auch andere Fälle erklärt bzw. aufgedeckt werden da eine kleine Spur dort hinführt, sich aber wieder als Niete herausstellt. Zudem fand ich erschreckend, da sich dieses Buch auf wahre Fälle (mit fiktiven Charaktere) bezieht, zu welchen Taten Menschen in der Lage sind.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, das Ende macht Lust auf mehr. Ich freue mich,auf weitere Bücher von Michael Tsokos.


5 von 5 Büchern

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